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SPD-OV Dinslaken-Mitte.

Entstehung der AG 60 plus in der SPD auf Bundesebene und in der SPD Dinslaken-Mitte/Hiesfeld :

Arbeitsgemeinschaften

Der Parteivorstand der SPD hat im Jahre 1986 beschlossen, die ältere Generation stärker in die Parteiarbeit einzubeziehen. In vielen Ortsvereinen wurden Seniorenarbeitskreise eingerichtet und Beauftragte benannt. Das war eine Reaktion auf die gesellschaftliche und demographische Entwicklung: Immer mehr ältere Menschen suchten nach ihrer Berufstätigkeit eine sinnvolle und ausfüllende Aktivität. Die Sozialdemokratie und die ihr nahestehenden Gewerkschaften haben viele Menschen, Männer und Frauen, in der Organisationsarbeit und in der Arbeit mit Menschen geschult und geprägt. Diese Talente konnten sie nun in den Dienst der Seniorenarbeit der SPD stellen.

Dazu kam, dass sich nun Senioren als eigene gesellschaftliche Gruppe wahrnahmen und ihre Interessen selbstbewusst artikulierten, Trude Unruh und die „Grauen Panther“ machten zu dieser Zeit von sich reden. 1995 wurde die AG 60 plus auf Ebene des SPD-Unterbezirks Wesel gegründet, am 08. April 1997 wurde dann in der Gaststätte Holtbrügge die AG 60 plus im SPD-Ortsverein Dinslaken-Mitte gegründet. Der Ortsvereinsvorsitzende Johannes Niggemeier hatte zu der Gründungsversammlung eingeladen, Horst Vöge, damals SPD-UB-Vorsitzender hielt ein einführendes Referat. Zum ersten Vorsitzenden wurde Werner Grotz gewählt, Erika Hüsken zu seiner Stellvertreterin. Erika Hüsken wurde 2003 zur Nachfolgerin von Werner Grotz gewählt und hat diese Funktion bis heute inne, Stellvertreter war nun Kurt Friese. Aktuelle Stellvertretende Vorsitzende ist Anneliese Wlcek. Diese Basisorganisation der AG 60 plus organisiert die Seniorenarbeit für die SPD-Ortsvereine Dinslaken-Mitte und Hiesfeld. Im Bereich des SPD-Ortsvereins Dinslaken-Nord gründete sich zeitgleich eine eigenständige AG 60 plus.
Mitglieder im engeren Sinne sind alle SPD-Mitglieder, die das 60. Lebensjahr erreicht haben, diese sind auch wahlberechtigt bei den Vorstands- und Delegiertenwahlen der AG 60plus. Die Veranstaltungen sind jedoch für alle Senioren offen, bei den meisten Veranstaltungen sind die eingetragenen SPD-Parteimitglieder in der Minderheit. Auch insofern ist diese Arbeitsgemeinschaft eine wichtige , in die Gesellschaft hineinwirkende Organisation.
Sofort nach der Gründung standen die damals drängenden Themen ganz oben auf der Tagesordnung: Gesundheitsreform und Rentenreform. Schon im Mai 1997 besuchten Mitglieder der AG 60 plus ein dreitägiges Planungsseminar im Bildungswerk Stenden. Am 11.08.97 fand schon das erste Seniorenfrühstück statt, eine Veranstaltungsform, die sich in den 15 Jahren zu dem Veranstaltungsklassiker der AG 60 in Dinslaken entwickelt hat. Dieses Frühstück am zweiten Dienstag jedes Monats findet traditionell in der Begegnungsstätte der AWO an der Schlossstrasse statt. Ab 09.00 Uhr gibt es für 5.50 Euro Kostenbeitrag ein reichhaltiges Frühstück, um 10.00 Uhr schließt sich dann eine etwa einstündige Veranstaltung mit den unterschiedlichsten Themenstellungen an.
Am 14. Oktober 1997 startete mit dem Besuch der damals stark in der Diskussion stehenden Müllverbrennungsanlage Asdonkshof das zweite wichtige Veranstaltungsformat der AG 60 plus: Besuche und Exkursionen – Senioren reisen gern und informieren sich auch über die Stadtgrenzen hinaus. Kurze Zeit später wurden auch die ersten Tanz-Tee-Veranstaltungen angeboten, zunächst im City-Hotel. Auch bei der ersten Wahl der Dinslakener Seniorenvertretung waren die Vertreter der AG 60 plus beteiligt und stellten seitdem immer Mitglieder aus den Reihen der AG 60 plus in diesem wichtigen städtischen Gremium.

Veranstaltungsformen der AG 60plus

Monatliches Frühstück
Termin: Jeweils der 2. Dienstag im Monat
Ort: Meta-Dümmen-Haus – Begenungsstätte der AWO an der Schlossstrasse
Ablauf: 09.00 Uhr Frühstücksbuffet / Kostenbeteiligung 5 Euro
10.00 Uhr Vortrag eines Gastes und anschließendes Gespräch
Dieses Frühstück hat bisher etwa 140 mal stattgefunden, mit jeweils etwa 40 bis 50 Besuchern.

Gäste und ihre Vorträge lassen sich grob in drei Bereiche einordnen:

- Informative Beiträge / Lebenshilfe (Beispiele: IGEL-Leistungen / Patienten-
Verfügung / Pflegeversicherung / Diebstahl-Prävention / Themen rund um
die Gesundheit / Lachyoga) - Beiträge zur Geschichte (z.B. „Stolpersteine in Dinslaken“ oder zur
Naturkunde (Vogelwelt am Altrheinarm in Xanten / Film)
- Referenten aus dem Bereich „Kommunalpolitik“ (Innenstadtentwicklung /
Kommunale Friedhöfe / Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt)
- Referenten aus der „großen“ Politik: Nahezu alle SPD-Kandidaten aller
Ebenen haben sich ein Stelldichein bei der AG 60 gegeben und sich dort
Einem dankbaren Publikum vorgestellt: Vom Landtagsabgeordneten bis
zum Europaparlamentarier, sie alle nutzten das vergleichsweise große
Plenum, um sich selbst und ihre Positionen vorzustellen.
- Gesellige Veranstaltungen wie z.B. der Besuch des Nikolaus oder eine
Vorlesen von Texten zur Weihnacht durch Mitglieder des Landestheaters
Burghofbühne

Ausflüge / Exkursionen

Die AG 60 besuchte schon viele Einrichtungen und Betriebe in Dinslaken und Umgebung, aber auch darüber hinaus: Mühlenmuseum Hiesfeld / Bäckerei Schollin / Stadtwerke Dinslaken / Wasserwerk Löhnen / Thyssen-Krupp-Walzwerk / NRZ-Druckerei / König-Brauerei. Die Besuche wurden als Halbtages- oder Tagesveranstaltungen durchgeführt.

Tanztee

Über lange Jahre organisierte die AG 60 plus die monatlichen Tanztees am Sonntagnachmittag, meist mit Ein-Mann-Band und Live-Tanz-Musik aus den letzten Jahrzehnten und sehr großem Zuspruch. Dieses Veranstaltungsformat wurde später von der Seniorenvertretung übernommen.

Politische Aktionen

Die Mitglieder der AG 60 gestalten auch selbst politische Aktionen, so verteilten sie Informationen vor dem von Schließung bedrohten Edek-Markt am Kreisverkehr und stellten ihre Forderungen der Öffentlichkeit vor. In vielen Wahlkämpfen sprachen sie mit einem Stand am Freitag-Wochenmarkt die Bürger an und zeigten Flagge.
In persönlichen Briefen oder über die Presse wenden sie sich an Entscheidungsträger, um für ihre Positionen zu werben.

Besuche bei Mitgliedern zu Haus und im Krankenhaus

Mitglieder, die nicht mehr zu den Treffen kommen können, werden bei Geburtstagen und auch zwischendurch zu Haus besucht, bei Krankenhausaufenthalten schauen Mitglieder des Vorstandes dort vorbei.

Vorstandssitzungen

Ganz wichtig sind die Vorstandssitzungen, die jeweils am ersten Freitag im Monat um 09.00 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte stattfinden: Hier besprechen die 8 Vorstandsmitglieder und weitere Mitarbeiter alle Aktivitäten bei einem gemeinsamen Frühstück..

 

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