[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

SPD-OV Dinslaken-Mitte.

Polit-Talk über gerechte Löhne und gute Bildung :

Allgemein

Der SPD-Politiker Hubertus Heil setzte sich beim Politik-Talk in der Neustraße nachdrücklich für einen flächendeckenden Mindestlohn ein. „Es kann nicht sein, dass jemand Vollzeit arbeitet und trotzdem nicht über die Runden kommt“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Heil warnte davor, auf das „Täuschungsmanöver der CDU-Ministerin von der Leyen hereinzufallen“. Ihr Mindestlohnkonzept sei lediglich ein wirkungsloser „Placebo“.

Der bisherige Dinslakener Landtagsabgeordnete Stefan Zimkeit sagte, dass ab dem 1. Mai für öffentliche Aufträge in NRW ein Mindestlohn von 8,62 Euro gelte. „Denn wir wollen kein Lohndumping mit Steuergeldern“, sagte Zimkeit in dem von Johannes Niggemeier, dem Vorsitzenden der SPD Dinslaken-Mitte, moderierten Gespräch. Zimkeit wies darauf hin, dass die CDU-regierten Länder eine nordrhein-westfälische Bundesratsinitiative abgelehnt h#tten, die einen 8,60-Euro-Mindestlohn für 400-Euro-Jobber vorsah.

Hubertus Heil forderte tief greifende Änderungen bei der Zeit- und Leiharbeit, um den um sich greifenden Missbrauch zu beenden. Der Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ müsse endlich durchgesetzt werden, betonte der SPD-Wirtschaftsexperte.

Auf Niggemeiers Frage nach den Berufschancen für Dinslakener Jugendliche antwortete Stefan Zimkeit mit der Forderung nach mehr individueller Förderung. „Die muss schon in der Kita beginnen“, denn dort würden die Grundlagen für den schulischen Werdegang gelegt. Der SPD-Landtagskandidat sprach sich zudem für eine landesweite Ausbildungsplatzgarantie aus, die jedem ausbildungsfähigen Jugendlichen den Weg in einen Betrieb eröffne.

 

- Zum Seitenanfang.