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SPD-OV Dinslaken-Mitte.

SPD Dinslaken-Mitte besuchte das neue Kinder- und Jugendheim der AWO :

Soziales

FrühlingsbrunchMitglieder und Gäste der SPD Dinslaken-Mitte auf dem Gelände des neuen Erziehungshilfezentrums des AWO-Kreisverbandes an der Alleestraße

Der Frühlingsbrunch des SPD-Ortsvereins Dinslaken-Mitte findet traditionell in Kooperation mit einer Dinslakener Einrichtung aus dem Sozial- oder Kulturbereich statt. Und in diesem Jahr nutzten die Sozialdemokraten zusammen mit ihrem Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeisterkandidaten Michael Heidinger, mit dem Bundestagsabgeordneten Wolfgang Grotthaus und dem Landtagsabgeordneten Mike Groschek die Möglichkeit, das neue Kinder- und Jugendheim des AWO-Kreisverbandes an der Alleestraße zu besichtigen.

Arnd Koukal, zuständiger AWO-Abteilungsleiter, führte durch die hellen und freundlichen Räume, die so gar nicht der immer noch weit verbreiteten Vorstellung von einem „Heim“ entsprechen. Auch große Ess- und Schlafsäle sucht man vergeblich, der Architekt hat die Raumaufteilung des teilstationären Bereichs so gestaltet, dass den Jugendlichen ein an familiären Strukturen und Abläufe angelehntes Leben ermöglicht wird. Mit einem Elternappartement soll Eltern untergebrachter Kinder die Möglichkeit eingeräumt werden, zeitlich begrenzt wieder Kontakte zu ihren Kindern aufzubauen. Bei seiner Präsentation betonte Arnd Koukal, dass die Einrichtung eine Betreuung in drei Stufen anbietet: Ambulant, teilstationär und stationär. Somit könne die Hilfe passgenau auf jeden einzelnen Jugendlichenzugeschnitten werden, bei manchen reiche zunächst eine ambulante Betreuung, bei anderen sei eine stationäre Unterbringung notwendig. Durch die Vernetzung sei ein Wechsel zwischen diesen drei Bereichen ohne große Brüche möglich. Es handele sich, so Koukal, keineswegs um ein Waisenhaus, alle Kinder und Jugendlichen hätten einen Familienhintergrund, der sei aber aufgrund komplexer Probleme für einen gewissen Zeitraum nicht tragfähig, gefährde sogar die Entwicklung der Kinder. Das Erziehungshilfezentrum biete den Jugendlichen Schutz und Entwicklungsmöglichkeiten. Ziel sei jedoch immer die Reintegration in den ursprünglichen familiären Zusammenhang, ein Ziel, das jedoch, so Koukal, nicht immer erreicht werden könne: Aber auch da habe die AWO Möglichkeiten entwickelt: Unterbringung in Aufnahmefamilien oder eigenständige betreute Jugendwohngruppen.
Michael Heidinger spannte in seinem anschließenden Beitrag den Bogen zu den jugend- und sozialpolitischen Leitlinien der Dinslakener SPD: Ziel sei es, Kinder und Jugendliche umfassend zu fördern, gerade wenn sie aus schwierigen sozialen Verhältnissen kämen. Die AWO sei nicht nur aus ihrer Tradition heraus, sondern auch wegen ihrer fachlichen Kompetenz in diesem Arbeitsbereich ein sehr wichtiger Kooperationspartner der SPD. Anschließend ging es dann auf kurzem Weg zum Haus Hubertus an der Trabrennbahn, wo auf die Gäste ein reichhaltiges Buffet und eine Tombola warteten. Der Erlös der Veranstaltung – es kamen über 600 Euro zusammen - wird für Anschaffungen im Sport- und Freizeitbereich des Erziehungshilfezentrums verwendet.

 

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