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SPD-OV Dinslaken-Mitte.

SPD-Jahreshauptversammlung an einem denkwürdigen Tag :

Ortsverein

Juso-Vorsitzende Kristina Grafen neue Beisitzerin im SPD-Ortsverein Dinslaken-Mitte

Dass die SPD Dinslaken-Mitte am Tag der Auflösung des Landtages ihre Jahreshauptversammlung angesetzt hatte, das war natürlich reine Zufall, hatte aber zur Folge, dass noch zusätzliche Stühle organisiert werden mussten: So viele Mitglieder wollten von Stefan Zimkeit, der auch bei den anstehenden Landtagswahlen am 13. Mai wieder für die SPD antreten will, aus erster Hand erfahren, was denn nun eigentlich im Laufe des Tages in Düsseldorf passiert war. Stefan Zimkeit konnte vieles, aber nicht alles erklären. Und er stimmte die Mitglieder auf einen kurzen und knackigen Wahlkampf ein.
Vorher hatten die Mitglieder ein umfangreiches Pflichtprogramm absolviert: Für Marcel Callsen, der aus beruflichen Gründen von seinem Vorstandsposten zurückgetreten war, wurde Kristina Grafen mit einem überaus überzeugendem Ergebnis als neue Beisitzerin im Vorstand gewählt. Regina Depta ist neue Kassenprüferin.

Dinslakener Kommunalpolitik vor: Die Innenstadtentwicklung – so Heidinger – sei jetzt auf einem guten Weg, neben dem eigentlichen Einkaufszentrum werde auch der Neutorplatz mit der wichtigen Anbindung an die Neustraße und der Platz am Neutor großzügig gestaltet. Wichtig sei aber auch die Stärkung der Verbindung über die Neustraße zur Altstadt: Gerade die Altstadt als Kultur- und Gastronomiestandort müsse angebunden werden.
Zweiter Themenschwerpunkt: Entwicklung des Zechengeländes zu einem attraktiven Quartier mit dem Schwerpunkt innovativer Energiegewinnung und Energienutzung.
Zum Schluss ging Heidinger auf die schwierige Haushaltslage der Stadt ein: Bei einem Defizit von knapp 20 Mio. sei die Ausgleichrücklage aufgebraucht. Die Verwaltungsspitze werde bis zur Sommerpause bei großen Ausgabenblöcken Einsparpotentiale darstellen. Letztendlich könne die Kommune jedoch nur ihre Autonomie erhalten – so Heidinger – wenn sie von Kosten der sozialen Sicherung entlastet würden und wenn das Konnexitätsprinzip – wer eine Leistung bestellt, der muss sie auch bezahlen – strikt eingehalten wird. Auf der Einnahmeseite sah Heidinger auch noch große Potentiale, z.B. bei der Finanztransaktionssteuer.
Schließlich wurden auch noch Jubilare geehrt, diesmal sehr viele mit 40 Jahren Parteitreue: Eintritt 1972, in einem hochpolitischen Jahr, in dem die sozialliberale Regierung unter Willy Brand das Misstrauensvotum der Opposition überstand und viele junge Menschen den Weg in die SPD fanden: Heide Abele, Ingrid Böke, Regina Burmeister, Dieter Eberl, Günter Holzmann, Inge Holzmann, Hans Kamensek, Wilma Krüger-Vöge, Edith Moldenhauer Ralf Nowack, Marlene Papewalis und Werner Rous. Seit 25 Jahren dabei: Andreas Bäder, Frank Egermeier, Karin Fleuth und Uwe Schroer.

 

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