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SPD-OV Dinslaken-Mitte.

SPD kritisiert Patenschaft :

Kommunalpolitik

Kunst muss parteilich sein, Theater auch. Aber es verbietet sich eine parteipolitische Bindung. Und gerade dies ist jetzt dem Intendaten des Landestheaters Burghofbühne passiert: Er macht Wahlkampf für Heinz Wansing, reiht sich ein in die Reihe der „Paten“ für eine der sechs Bürgermeisterkandidaten. Weckerlin, der immer für sich beanspruchte, die Räume für Kulturarbeit offen zu machen, verengt gerade diese durch seine Patenschaft. Er hat sich vereinnahmen lassen durch den CDU-Bürgermeisterkandidaten.

Und damit sind wir bei dem „Patenkind“ Heinz Wansing: Für ein gemeinsames Foto in der heißen Wahlkampfphase und wahlkampftaktisches Kleingeld beschädigt er die Gesprächsfähigkeit des Intendaten: Im Vorstand des Landestheaters Burghofbühne arbeiten viele Sozialdemokraten mit, im Förderverein des Theaters sind viele Mitglieder der ubv aktiv, Dinslakener Grüne gehören zu den treuesten Theaterbesuchern. Als es vor einigen Jahren dem Landestheater richtig schlecht ging und die Finanzlage dramatisch war, da haben sich alle großen Parteien gemeinsam hinter ihr Theater gestellt und die Karre aus dem Dreck gezogen. Kulturarbeit muss Freiräume haben, und die kann nur der politische Konsens schaffen und erhalten. Kulturpolitikern anderer Parteien wäre diese Vereinnahmung niemals in den Sinn gekommen, so etwas macht man einfach nicht. Heinz Wansing dagegen scheint es nötig zu haben. Vielleicht auch, weil seine kulturpolitischen Konzepte eine ziemlich dünne Suppe sind, alles schon mal irgendwo gehört und gelesen, ein buntes Allerlei. Da kann einem Kandidaten schon mal die Idee kommen, eher Langweiliges mit einem frischen Gesicht aufzupeppen: Thorsten Weckerlin macht hervorragende Theaterarbeit für Dinslaken, den Kreis Wesel und auch darüber hinaus. Er hat viele neue Ideen umgesetzt, er hat das Landestheater – und auch das ist gerade in heutigen Zeiten sehr wichtig – in eine wirtschaftlich abgesicherte Situation gebracht, um die uns viele Theaterleute im Umfeld beneiden. Der Kommunalwahlkampf ist in zwei Wochen vorbei, Theater wird es immer geben, in Dinslaken hoffentlich möglichst lange mit Thorsten Weckherlin.

 

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